Reiseklavichord



Umfang HH,C-f³, ungebunden

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Klavichord bundfrei




Umfang FF - a³, im Diskant mit "Kantalzug


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Klavikantal




Bereits im 18. Jahrhundert versuchte der Orgelbauer Gottfried Silbermann das damals schon etwa 500 Jahre alte Klavichord durch Verdopplung der Saitenlängen weiter zu entwickeln. Er nannte sein neues Instrument „Cembal d‘Amour“. Leider haben technische Schwierigkeiten und die einsetzende Entwicklung des Hammerflügels,
an der auch er maßgeblich beteiligt war, die Fortentwicklung einen
anderen Weg gehen lassen.

In den vergangenen Jahren haben unabhängig voneinander mehrere Instrumentenbauer aus unterschiedlichen Motiven heraus die Idee aufgegriffen und neue Anläufe gewagt.

Auch das Klavikantal knüpft ideell bei dem silbermannschen Instrument an. Es ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einem neuen „gesanglichen Tasteninstrument“, dessen Ziel es ist, die Sensibilität des Klavichordes mit den dynamischen Möglichkeiten eines Hammerflügels in einem Instrument zu vereinen.

Die Wortkreation Klavikantal stammt von Heiner Ruland.




Beschreibung des Instrumentes:

Die angestrebte höhere Saitenspannung und die Verwendbarkeit des Instrumentes im erweiterten Tonsystem erforderten von Anfang an statisch eine grundlegende Neukonstruktion. Es wurde versucht, ästetisch-musikalische Elemente und technisch-phylikalische Notwendigkeiten in ein „selbstverständIiches Ganzes“ zu bringen.

Tonumfang: FF — f3 (5 Oktaven)
Kammerton: c1 256 Hz / a1 ~ 432 Hz.
Erweitertes Tonsvstem: F — f3
Dämpferaufhebung mittels Kniehebel
Stahlsaiten, im Bass umsponnen
Gesamtspannung ca. 12.000 N (entspricht 1.200kg)
Korpus aus Kirschbaum 235 x 68 x 19 cm

Die ganze Klaviatur ist als Schublade konstruiert, die Tasten des erweiterten Tonsystems lassen sich mit wenigen Handgriffen ein- und ausbauen.







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Monochord

mit dem Originalmaßstreifen aus dem Buch von Heiner Ruland:

"Ein Weg zur Erweiterung des Tonerlebens"


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